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Valentino Rossi

Valentino Rossi ist seit 21 Jahren einer der Protagonisten der Motorrad-WM und mittlerweile zum Symbol des Motorradsports avanciert. Als einziger Fahrer gelingt es ihm überall auf der Welt selbst Menschen zu begeistern, die keine Motorradsport-Fans sind. Die Leidenschaft für den Motorradsport wurde ihm bei seiner Geburt, am 16. Februar 1979 in Urbino, quasi in die Wiege gelegt: sein Vater Graziano war selbst Rennfahrer und nahm in den 1970er- und 1980er-Jahren an den Weltmeisterschaften teil. Rossi wuchs in Tavullia (PU) auf und war bereits als Junge von Motoren begeistert. Diese Leidenschaft begleitete ihn sein Leben lang, bis er den Olymp des Motorradsports erklommen hatte. Nach ersten Erfahrungen mit Kart und Mini-Motorrad startet er 1993 bei den italienischen Sport-Production-Meisterschaften und später 1996 bei den Weltmeisterschaften in der 125er- Klasse. In Brno erreicht er seine erste Pole-Position und erringt den ersten Sieg seiner Karriere auf einer Aprilia. Bereits im Folgejahr erobert er in der 125er-Klasse den Weltmeistertitel. Die Gier, das Ziel nach nur einer Saison als Lehrling zu erreichen, kennzeichnet auch alle Wechsel des Doktors in die höheren Klassen. 1998 wechselt er mit Aprilia in die 250er-Klasse und gewinnt fünf Rennen und 1999 wird er Weltmeister mit insgesamt neun Rennsiegen.
Als einziger Fahrer gelingt es ihm überall auf der Welt selbst Menschen zu begeistern, die keine Motorradsport-Fans sind.
2000 unterschreibt Rossi bei Honda und wechselt in die 500er-Klasse. Er erzielt seinen ersten Sieg am 7. Juli beim British GP. Mit seiner typischen Spitzengeschwindigkeit wird er im Folgejahr er Fahrer des japanischen Teams Factory und erobert mit immerhin elf Saisonsiegen 2001 seinen ersten Weltmeistertitel in der Königsklasse – der letzte der 2-Takter-Ära. 2002 beginnt die Epoche der MotoGP. Rossi dominiert von Beginn an die Meisterschaft in der neuen Klasse und wiederholt seinen Erfolg im darauf folgenden Jahr. 2004 verlässt The Doctor Honda zugunsten einer damals riskant scheinenden Herausforderung: Mit einer weniger konkurrenzfähigen Yamaha zu fahren., die seit langer Zeit keinen Sieg mehr einfahren konnte. Aber für Valentino scheint nichts unmöglich: Er gewinnt das Debütrennen in Südafrika und erobert in diesem Jahr sogar den Titel (im vorletzten Rennen). Der Champion aus Pesaro gewinnt auch die Meisterschaften 2005 und sammelt Siege auf allen Breitengraden. Nach einem zweiten und dritten Platz in den Folgejahren kehrt Rossi 2008 und 2009 mit Yamaha auf das Weltmeisterpodium zurück. Der Beinbruch auf der Piste von Mugello 2010 ist einer der wenigen Unfälle seiner Karriere. Obwohl er 4 Rennen pausieren muss, wird er immerhin Dritter in der Meisterschaft. 2011/2012 fährt der Spitzenpilot aus Tavullia für Ducati, aber das fehlende Feeling mit dem Prototypen aus Bologna bringt ihn 2013 zu Yamaha zurück, um die Jagd auf den zehnten Weltmeistertitel wieder aufzunehmen. Nach drei aufeinanderfolgenden Saisonen als Vizeweltmeister bricht er sich 2017 erneut Schien- und Wadenbein beim Enduro-Training. Dieser Unfall hindert den unzerstörbaren Valentino nicht daran, nach nur einem pausierten GP wieder auf das Motorrad zu steigen. Mit mehr als 100 Siegen und mehr als 200 Podien in seiner Karriere scheint die Legende des Motorradsports heute immer noch der motivierteste Fahrer aller Zeiten!

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